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Kaufratgeber

Leinenvorhänge: Größen, Aufhängung und Pflege

Leinen filtert das Licht, ohne es zu nehmen, und bringt sanfte Bewegung in den Raum. Für einen schönen Fall kommt es auf drei Dinge an: Größe, Aufhängung und Stoffdichte.

Gardine oder lichtdurchlässiger Vorhang?

Eine Gardine ist transparent: Sie macht das Licht weich, schützt tagsüber ein wenig vor Blicken und lässt den Blick nach draußen frei. Ein lichtdurchlässiger Vorhang ist dichter: Er filtert stärker und verdeckt den Raum, ohne ihn ganz abzudunkeln. Viele Fenster wirken mit beidem am schönsten: weiße Gardine am Glas, Vorhang in Leinen natur davor.

Das Fenster ausmessen

  • Breite: Messen Sie die Gardinenstange und planen Sie eine Stoffbreite vom 1,5- bis 2-Fachen ein, damit schöne Falten entstehen. Bei einer Stange von 150 cm also zum Beispiel zwei Schals von 138 bis 150 cm.
  • Höhe: Messen Sie von der Oberkante der Stange (oder der Ringe) bis zum Boden. 1–2 cm abziehen, wenn der Vorhang den Boden nur streifen soll, 5–10 cm zugeben für einen lässig aufliegenden Saum.
  • Leinen gibt nach der ersten Wäsche leicht nach: Planen Sie einige Zentimeter Spielraum ein.

Stangendurchzug oder Ösen?

Der Stangendurchzug (ein oben eingenähter Tunnel) ergibt weiche, dichte Raffungen – ideal für Vorhänge, die man selten bewegt. Ösen bilden gleichmäßige Falten und gleiten leicht: die beste Wahl für Fenster, die täglich geöffnet und geschlossen werden.

Farbe und Licht

Weiß und Leinen natur wärmen Nordlicht; Hellgrau und Salbei beruhigen einen sonnigen Südraum. Ein Vorhang im Ton der Wand lässt den Raum größer wirken, ein etwas kräftigerer Ton rahmt das Fenster.

Pflege

  • Maschinenwäsche bei 30 °C im Schonwaschgang, ohne Bleiche.
  • An der Luft trocknen und leicht feucht wieder aufhängen; die Falten hängen sich aus.
  • Zwischen den Wäschen genügt Absaugen mit der Bürstendüse.

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